MAP-Preisüberwachung für Marken und Distributoren
Prüfen Sie die beworbenen Preise Ihrer Händler, erhalten Sie Preisalarme und sichern Sie Screenshots als Nachweis möglicher MAP-Verstöße.
Ja, PriceZag ist auch dann für Sie geeignet, wenn Sie keine Wettbewerber beobachten möchten. Wenn Sie Hersteller, Distributor oder Inhaber einer Marke sind, deren Produkte andere Unternehmen verkaufen, können Sie mit PriceZag die online beworbenen Preise dieser Händler überwachen. Statt Konkurrenzprodukte zu verfolgen, beobachten Sie Ihre eigenen Produkte im Händler- und Wiederverkäufernetz.
PriceZag wird oft als Software zur Überwachung von Konkurrenzpreisen beschrieben, weil viele Onlineshops es genau dafür einsetzen. Für Marken und Distributoren wird dieselbe Technologie zur Händlerpreisüberwachung, MAP-Kontrolle und zum Markenschutz. Sie brauchen dafür weder einen eigenen Onlineshop noch automatisches Repricing.
Behalten Sie die Angebote Ihrer Händler im Blick
Ob Sie einige wenige Fachhändler beliefern oder Hunderte von Online-Wiederverkäufern: Alle beworbenen Preise von Hand auf den einzelnen Websites zu prüfen, ist aufwendig. Angebote können sich zwischen zwei Kontrollen ändern. Wenn Ihnen jemand einen auffällig niedrigen Preis meldet, kann der Händler ihn bereits wieder angepasst haben.
PriceZag besucht die von Ihnen ausgewählten Produktseiten regelmäßig und erfasst Preise und Verfügbarkeit. Sie sehen, wie sich die beworbenen Preise entwickeln, erhalten bei Änderungen Benachrichtigungen per E-Mail und können die bei der Überwachung erstellten Screenshots prüfen. Dabei können Sie autorisierte Handelspartner, unabhängige Wiederverkäufer und andere Websites mit Ihren Produkten beobachten.
Was ist MAP-Überwachung (Minimum Advertised Price)?
MAP steht für Minimum Advertised Price, also einen beworbenen Mindestpreis. Eine MAP-Richtlinie legt fest, unter welchem Preis bestimmte Produkte gemäß den Bedingungen der Richtlinie nicht beworben werden sollen. Marken nutzen die MAP-Überwachung, um Angebote unterhalb dieser Werbepreisvorgaben zu erkennen, die Umstände zu prüfen und gegebenenfalls weitere Schritte zu erwägen.
MAP ist nicht dasselbe wie die UVP (unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers, auf Englisch MSRP für Manufacturer's Suggested Retail Price). Wenn ein Händler unter der UVP wirbt, verstößt er deshalb nicht automatisch gegen eine MAP-Richtlinie. Entscheidend sind der tatsächlich beworbene Preis, die geltende Richtlinie, das konkrete Produkt und mögliche Ausnahmen.
PriceZag liefert Ihnen die Beobachtungsdaten für diese Prüfung. Die Software erstellt, interpretiert oder erzwingt Ihre Preisrichtlinie nicht.
So überwachen Sie Händlerpreise mit PriceZag
- Produkte anlegen. Erstellen Sie eine Liste Ihrer Markenprodukte oder importieren Sie sie aus einer Tabelle. Sie können eigene SKUs oder Artikelnummern verwenden, ohne einen Onlineshop anzubinden.
- Produktseiten der Händler hinzufügen. Tragen Sie für jedes Produkt die URLs der passenden Angebote bei den gewünschten Händlern ein. Gemeint sind konkrete Produktseiten, nicht die Startseiten der Händler.
- Beworbene Preise verfolgen. PriceZag besucht diese Seiten erneut, liest verfügbare Preis- und Bestandsinformationen aus und baut eine Historie auf. Diese können Sie im Konto ansehen oder über Excel-kompatible Berichte exportieren.
- Benachrichtigen lassen und prüfen. Richten Sie Alarme für relevante Preisänderungen oder das Unterschreiten eines festgelegten Grenzwerts ein. Prüfen Sie das Angebot und den Screenshot, bevor Sie entscheiden, ob es Ihrer Richtlinie widerspricht.
Tipp für MAP-Alarme: Tragen Sie für jedes Produkt den MAP-Betrag unter My Price ein und erstellen Sie einen Alarm vom Typ My Ranking in price changes. Steht My Rank auf 1, wirbt kein Händler unter Ihrem MAP-Preis; bei 2 liegt ein Händler darunter. Der Alarm kann Sie benachrichtigen, wenn dieser Rang steigt. Fügen Sie in Ihren Excel-Berichten die Spalte My Rank hinzu: Idealerweise steht bei jedem Produkt eine 1. Höhere Werte zeigen Angebote an, die Sie prüfen sollten.
Screenshots zeigen, welchen Preis der Händler tatsächlich beworben hat
Für die MAP-Überwachung ist das eine der wertvollsten Funktionen von PriceZag. Bei jedem Besuch einer Produktseite verwendet PriceZag einen echten Browser und erstellt einen Screenshot der Seite, wie sie zu diesem Zeitpunkt angezeigt wurde. Sie erhalten damit mehr als eine Preiszahl in einer Tabelle: einen visuellen Nachweis dessen, was das System gesehen hat.
Angenommen, Ihr MAP-Preis für ein Produkt liegt bei $199 und ein Händler bewirbt es für $179. Wenn Sie den Fall prüfen, hat der Händler den Preis vielleicht bereits wieder angehoben. Mit einem gespeicherten Screenshot können Sie das frühere Angebot zeigen, statt sich nur auf eine Zahl aus einer E-Mail zu stützen.

PriceZag bewahrt ungefähr einen Monat Screenshot-Verlauf der überwachten Produktseiten auf. Sie können Screenshots über den Preisverlauf oder passende E-Mail-Benachrichtigungen öffnen, zu früheren Preis- oder Bestandsänderungen zurückgehen und mit Save Image die Nachweise herunterladen, die Sie länger aufbewahren möchten. Sie können auch Screenshot-Links teilen, wenn Sie ein Angebot mit einem Händler besprechen.
Mehr über Screenshots und ihren Verlauf erfahren.
Vom möglichen MAP-Verstoß zur dokumentierten Rückfrage
Ein auffällig niedriger beworbener Preis ist zunächst ein Anlass zur Prüfung und noch kein bestätigter Richtlinienverstoß. Bevor Sie einen Händler kontaktieren, sollten Sie einige Punkte überprüfen:
- Das genaue Produkt prüfen. Vergleichen Sie Modell, Variante, Packungsgröße und SKU, damit das Angebot dem richtigen MAP-Betrag zugeordnet wird.
- Die Angebotsbedingungen prüfen. Klären Sie, ob es sich um eine erlaubte Aktion, einen Abverkauf, ein Bundle oder eine andere in Ihrer Richtlinie vorgesehene Ausnahme handelt.
- Nachweise sichern. Speichern Sie Screenshot und Produkt-URL zusammen mit Datum, beobachtetem Preis und geltendem MAP-Betrag. Eine eigene Kopie ist wichtig, weil sich Websites und der Screenshot-Verlauf in PriceZag mit der Zeit ändern können.
- Den vorgesehenen Prozess einhalten. Wenn das Angebot Ihrer Richtlinie zu widersprechen scheint, teilen Sie die Angaben Ihrem Ansprechpartner beim Händler oder dem zuständigen Compliance-Team mit und dokumentieren Sie das Ergebnis.
Das Ziel ist ein klarer, wiederholbarer Ablauf: beobachten, prüfen, dokumentieren und nachfassen. Ein Screenshot macht Ihre Feststellungen nachvollziehbar und Gespräche konkreter. Über die nächsten Schritte entscheiden weiterhin Sie.
Händler überwachen, auch wenn Websites schwer zugänglich sind
Manche Onlineshops setzen Anti-Bot-Schutz ein oder laden Preise über Skripte, die einfache Scraper nicht zuverlässig auslesen können. Wird ein Angebot nicht erfasst, kann auch eine Preisänderung unbemerkt bleiben. PriceZag verwendet echte Browser und einen großen Pool von IP-Adressen, um Preisdaten auch auf vielen anspruchsvolleren Websites zu erfassen.
PriceZag erfasst außerdem Bestandsinformationen und unterstützt Websites mit unterschiedlichen Währungen. Wenn ein erkannter Preis ungewöhnlich erscheint, können Sie die zugrunde liegende Seite anhand des Screenshots kontrollieren. Das ist besonders hilfreich bei Wiederverkäufern auf verschiedenen Websites und in unterschiedlichen Märkten.
Die Daten lassen sich in Ihre bestehenden Abläufe der Händlerbetreuung integrieren, etwa über Preisänderungsalarme, Tabellen oder die PriceZag-API. Ihr Team muss seine Vertriebsabläufe nicht ändern, um von der Preisüberwachung zu profitieren.
Häufig gestellte Fragen
Brauche ich einen eigenen Onlineshop, um PriceZag zu nutzen?
Nein. Marken, Hersteller und Distributoren können die Produktseiten ihrer Händler überwachen, ohne selbst einen Onlineshop zu betreiben, eine Shop-Plattform anzubinden oder Repricing zu nutzen.
Findet PriceZag automatisch alle Wiederverkäufer meiner Produkte?
Sie wählen selbst aus, welche Händler-Produktseiten überwacht werden sollen. PriceZag verfolgt diese URLs und erfasst Preise und Screenshots. Die Software verspricht nicht, automatisch jeden Verkäufer im Internet zu finden. Sie können Produktdaten importieren und Ihre Liste von Händler-URLs nach und nach erweitern.
Kann ich Screenshots verwenden, wenn ich einen Händler wegen MAP kontaktiere?
Ja. Sie können einen Screenshot herunterladen, der zeigt, was PriceZag auf der Produktseite gesehen hat, und ihn für Ihre Unterlagen oder die Kommunikation nutzen. Er dokumentiert die Seite zum Zeitpunkt eines Besuchs. Ob ein Richtlinienverstoß vorliegt, hängt von Ihrer Richtlinie und den Umständen ab.
Kann ich Wiederverkaufspreise auch ohne MAP-Richtlinie überwachen?
Ja. Vielleicht möchten Sie einfach wissen, wie Ihre Produkte beworben werden, Preisänderungen im Handel verfolgen, die Verfügbarkeit prüfen oder Preise innerhalb Ihres Vertriebsnetzes vergleichen.
Kann ich kostenlos mit der MAP-Überwachung beginnen?
Ja. PriceZag bietet einen dauerhaft kostenlosen Free-Forever-Tarif für bis zu 100 überwachte Produktseiten-URLs. Eine Kreditkarte ist nicht erforderlich.
